Waldfrisch-krautig-grün

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Das ist tatsächlich der Geschmack des Frühlings!  Dieses Jahr gibt es den Waldmeister gleich felderweise in unseren Wäldern.

Die klassische Bowle heißt zwar Maibowle, aber ich taufe sie einfach um in Waldfrisch Drink und der bleibt auch ganz leicht. Dafür duftet und schmeckt er herrlich.

Also: ein ordentliches Büschel Waldmeister ernten, am besten vor der Blüte. Ansonsten die Blüten entfernen.

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Das Büschel etwa 8 Stunden lang anwelken lassen. Ich habe es einfach ans Fenster in die Sonne gehängt.

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Dann kopfüber – ohne die Stängel – in einen schönen Weißwein hängen. Ich habe mir einen nicht zu herben sizilianischen dafür ausgesucht. Da bleibt der Waldmeister 30 – 60 Minuten. 45 Minuten waren bei mir genug.

Ich habe statt mit einer Zuckerlösung mit einem Schuss Mojito Mint gewürzt. Das gibt etwas Süße und fügt ein feines Minzaroma hinzu.

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Aufgefüllt habe ich statt mit Sekt nur mit Mineralwasser und einem Spritzer Zitrone.
Wundervoll!

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Frisch gepflückt duftet der Waldmeister fast nicht. Erst nach dem Anwelken und dem Bad in Weißwein entwickelt er ein unglaublich intensives Aroma und einen tollen Duft. Ich hatte das Sträußchen zum Abtropfen in die Spüle gelegt und dort vergessen. Am nächsten Morgen erwartete mich eine Küche voller Waldmeisterduft. Ein schöner Start in den Tag.

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Heidi Hell sagt:

    Waldmeister gibt es in meiner Gegend leider nicht! Bin gespannt, wann und ob ich ihn einmal wo entdecken werde! 😉

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